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12.03.2013
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Deutsche BKK schreibt Rabattverträge aus

 

PZ / Die Deutsche BKK hat neue Rabattverträge für insgesamt 25 Wirkstoffe ausgeschrieben. Für die Arzneistoffe Anastrozol, Gabapentin, Ibuprofen, Leflunomit, Memantin, Montelukast, Pramipexol, Riluzol, Risedronsäure und Ziprasidon will die Krankenkasse die Zuschläge auf jeweils drei Unternehmen verteilen. »So kann die Liefersicherheit in der Apotheke gewährleistet werden. Zugleich bedeutet das Kontinuität in der Versorgung für den Kunden, der über zwei Jahre das gleiche Präparat bekommt«, sagte Anja Braem, Leiterin des Bereichs Arzneimittel bei der Deutschen BKK. Die Wirkstoffe Baclofen, Budesonid, Clobetasol, Colestyramin, Desogestrel, Ketorolac, Metoprololsuccinat, Naratriptan, Nifedipin, Ofloxacin, Prednicarbat, Rabeprazol, Thiamazol, Tolterodin und Zolmitriptan dagegen will der Versicherer exklusiv an nur einen Hersteller vergeben. Bis zum 22. April können sich Pharmaunternehmen nun für die Lieferrechte bewerben. Die Verträge gelten ab dem 1. August 2013 für insgesamt zwei Jahre.

 

 

Aus für Kosmetik mit Tierversuchen

 

PZ / Ab sofort dürfen europaweit keine Kosmetik­produkte mehr verkauft werden, die an Tieren getestet wurden. Wie die EU-Kommission bekannt gab, ist seit Montag die letzte Stufe der Kosmetik-Verordnung in Kraft getreten. Sie gilt für alle Schönheits- und Pflegeprodukte, unabhängig davon, ob sie in der EU oder woanders in der Welt hergestellt wurden. Mit der Richtlinie 2003/15/EG wurden Vorschriften für Tierversuche in die Kosmetikrichtlinie 76/768/EWG eingefügt. Tierversuche für Kosmetika sind in der EU bereits seit 2004 verboten. Seit 2009 auch für einzelne Bestandteile von Kosmetika. Bislang konnten die Hersteller das Verbot aber umgehen, indem sie Tierversuche außerhalb der EU durchführen ließen.

 

Zweifel an Organspende-Erfolgen

 

dpa / Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat Zweifel geäußert, dass es bald mehr Organspende-Erklärungen in Deutschland gibt. »Beim Thema Organspende gibt es schon seit Jahren einen elementaren Unterschied zwischen Umfragen und Realität«, sagte Vorstand Eugen Brysch am vergangenen Sonntag in Berlin. Nur bei zehn Prozent der Organentnahmen gebe es ein schriftliches Einverständnis des Spenders. Zu aktuellen Forsa-Ergebnissen im Auftrag der Techniker Krankenkasse, dass 21 Prozent aller und 31 Prozent der TK-Versicherten einen Spendeausweis haben, seien Zweifel berechtigt. Die TK sollte mit Erfolgsmeldungen warten, bis die Ergebnisse im tatsächlichen Leben ankommen, so Brysch. /

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