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Tag der seltenen Erkrankungen

Forschung im Fokus

01.03.2017
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Von Christina Hohmann-Jeddi / Um Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für seltene Erkrankungen zu verbessern, muss die Forschung auf diesem Gebiet verstärkt werden. Dies war die zentrale Aussage des internationalen Tags der seltenen Erkrankungen, der am 28. Februar bereits zum zehnten Mal stattfand.

 

Er soll weltweit auf die Nöte und Anliegen von Menschen mit einer der rund 8000 seltenen Erkrankungen aufmerksam machen. Dieses Jahr lautet das Motto des Aktionstages »Forschen hilft heilen«.

Zwar hätten die Forschungsanstrengungen in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen, doch noch immer seien viele seltene Krankheiten nicht heilbar, heißt es in einer Mitteilung der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE). Der Tag solle dazu dienen, Wissenschaftler, Ärzte und die Industrie aufzufordern, die Forschungsanstrengungen auf dem Gebiet der seltenen Erkrankungen zu verstärken. Auf erreichte Erfolge macht der Verband forschender Arzneimittelhersteller (VfA) in einer Mitteilung aufmerksam. Inzwischen stünden Patienten in Europa fast 130 Arzneimittel gegen seltene Krankheiten zur Verfügung. Zahlreiche weitere Arzneimitteltherapien würden erforscht. /

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