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Sachverständigenrat

Vorsitzende erneut berufen

15.02.2017
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Von Ev Tebroke / An der Spitze des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung des Gesundheitswesens bleibt alles beim Alten. Wie Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) mitteilte, hat er den bisherigen Vorsitzenden Professor Ferdinand Gerlach und seinen Stellvertreter Professor Eberhard Wille erneut in diese Positionen berufen.

 

Gröhe ist damit dem ­Vorschlag des Sachverständigenrats ­gefolgt. Der Rat hatte den Allgemeinmediziner Gerlach (Universität Frankfurt/Main) und den Gesundheitsökonom Wille von der Universität Mannheim in geheimer Wahl in ihrem Amt bestätigt. Gerlach und Wille hätten sich in den letzten Jahren an der Spitze des Sachverständigenrats hervorragend bewährt, so Gröhe.

 

Der seit 1987 bestehende Sachverständigenrat hat nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums die Aufgabe, die Entwicklung der gesundheitlichen Versorgung und ihre medizinischen und wirtschaftlichen Auswirkungen zu untersuchen. Auch soll er Vorschläge für den Abbau von Versorgungsengpässen und bestehende Überversorgung ausarbeiten. Hierzu legt das Gremium regelmäßig im Abstand von zwei Jahren ein Gutachten vor.

 

Der Rat wird alle vier Jahre neu berufen. Er besteht aus sieben Mitgliedern mit Expertisen in den Bereichen Medizin, Gesundheitsökonomie und Pflegewissenschaften. /

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