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Kassen prüfen Präventionskurse gemeinsam

12.02.2014
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Von Anna Hohle / Ob Krankenkassen einen Präventionskurs bezuschussen, wird künftig von einer übergreifenden Kommission entschieden. Wie der Verband der Ersatzkassen (vdek) mitteilt, ist dafür seit 1. Januar die »Zentrale Prüfstelle Prävention« mit Sitz in Essen zuständig.

 

Anbieter etwa von Sport-, Entspannungs- und Entwöhnungskursen können sich dort registrieren und ein spezielles Prüfsiegel beantragen. Erhalten sie es, wird ihr Kurs drei Jahre lang von allen beteiligten Krankenkassen bezuschusst.

 

Bislang mussten Kursanbieter die Förderung bei jeder Kasse einzeln beantragen. Verschiedene Krankenkassen prüften so oft dasselbe Angebot mehrfach. Dieser bürokratische Mehraufwand soll jetzt wegfallen. »Die beteiligten Krankenkassen nehmen keine eigenen Prüfungen mehr vor«, heißt es in einer Mitteilung des vdek. »Die Prüfergebnisse werden von allen beteiligten Krankenkassen grundsätzlich anerkannt.«

 

Beteiligt sind bislang alle Ersatzkassen inklusive Barmer-GEK, Techniker Krankenkasse und DAK-Gesundheit, verschiedene Betriebs- und Innungskrankenkassen sowie BIG, Knappschaft und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Die AOK arbeitet derzeit nicht mit der Prüfstelle zusammen. /

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