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Risikogene für Typ-2-Diabetes

13.02.2007
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Risikogene für Typ-2-Diabetes

PZ / Neben Übergewicht und Bewegungsmangel ist auch die Vererbung für die Entstehung von Typ-2-Diabetes verantwortlich. Vier entscheidende Gene, die das Diabetesrisiko erhöhen, hat nun ein internationales Forscherteam identifiziert.

 

Sie sollen zusammen etwa 70 Prozent des genetischen Hintergrunds erklären können. Die Wissenschaftler um Robert Sladek von der McGill University in Montreal hatten 390.000 SNPs (single nucleotide polymorphism) im Genom von 700 Diabetikern mit betroffenen Familienangehörigen und von 700 Gesunden untersucht. Eines der vier identifizierten Risikogene kodiert für einen Zinktransporter, der an der Insulinsekretion beteiligt ist, berichten die Forscher in einer Online-Vorabpublikation des Fachjournals »Nature« (Doi: 10.1038/nature05616).

 

Sie hoffen, dass anhand der Erkenntnisse in Zukunft ein Schnelltest entwickelt werden kann. Wer sein individuelles Risiko kenne, sei viel motivierter, sein Verhalten, wie etwa seine Ernährung, zu verändern, so die Forscher.

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