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31.01.2012  17:24 Uhr

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Studenten fordern Dialog

 

PZ / Im Kampf gegen eine mögliche Schließung des Pharmazeutischen Instituts des Universität Leipzig fordern die Studenten mehr Dialogbereitschaft von Universität und Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Die Pharmaziestudenten erläuterten in ihrem Institut sächsischen Landtagsabgeordneten von CDU, SPD und Linken, wieso die Pharmazie den Kürzungsplänen des Unirektorats nicht zum Opfer fallen darf. »Das Interesse der Politiker war groß«, sagte Fachschaftssprecherin Christin Nitzschke gegenüber der »Pharmazeutischen Zeitung«. »Die Abgeordneten stimmten zu, dass es falsch wäre, ausgerechnet die Pharmazie zu schließen. Die Pharmazie ist ein moderner, zukunftsweisender Studiengang, der die Anfor­derungen des Landes Sachsen erfüllt«, betonte Nitzschke. Demnach will das Land die Naturwissenschaften sowie den Frauenanteil unter den Studierenden stärken. Weitere Argumente sind der ungebrochen hohe Bedarf an Pharmazieabsolventen und nicht zuletzt die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung, insbesondere in Sachsen selbst. Studenten und Professoren wollen in dieser Woche mit dem für die Hochschulen zuständigen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie mit dem für das Apothekenwesen zuständigen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz sprechen. Bis Mitte Februar muss die Universität einen endgültigen Entwicklungsplan vorlegen, über den der Landtag dann zu entscheiden hat.

 

Becker bleibt LAV-Verbandschef

 

PZ / Der Landesapothekerverband (LAV) Baden-Württemberg wird weiter von Fritz Becker geführt. Der Verbandsvorstand bestätigte Becker für weitere vier Jahre als Präsident. Becker ist auch Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands. Als LAV-Vizepräsidenten wählte der Vorstand Christoph Gulde und Wolf Kümmel. Becker setzt im Verband auf enge Zusammenarbeit: »Gemeinsam wollen wir durch unsere Vorstandsarbeit die Situation der niedergelassenen Apothekerschaft weiter gestalten. Das dreiköpfige Präsidium entwickelt hierzu federführend Strategien und Konzepte, die wir mit den weiteren Vorstandsmitgliedern und der Geschäftsstelle des LAV umsetzen wollen.« Er freue sich auf die Zusammenarbeit, sagte Becker und zeigte sich davon überzeugt, dass »von Baden-Württemberg weiterhin entscheidende Impulse ausgehen«. /

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