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Wirtschaftsticker

02.01.2006
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Charité strukturiert um

Die neu gegründete Charité Facility Management GmbH (CFM) hat mit Beginn des neuen Jahres ihre Arbeit aufgenommen. Die Servicegesellschaft besorgt künftig alle nichtmedizinischen Dienstleistungen am Berliner Universitätsklinikum wie etwa die Gebäudereinigung, Baumaßnahmen oder die Gartenarbeit. Gesellschafter ist neben der Charité ein Konsortium um die Dussmanngruppe. Bislang hatten rund 200 mittelständische Unternehmen aus Berlin und Umgebung die nichtmedizinischen Serviceleistungen an der Charité übernommen. Rund 1000 Angestellte des Dienstleistungssegments behielten aber ihre alten Verträge ohne Einschnitte. PZ/dpa

Siemens Medical setzt auf IT

Die Medizintechnik-Sparte des Siemens-Konzerns will künftig verstärkt über maßgeschneiderte IT-Lösungen im Gesundheitsbereich wachsen. »In 2006 wird die Optimierung von Arbeitsabläufen in Krankenhäusern im Zentrum des Wettbewerbs stehen«, sagte der Vorstand des Siemens-Bereichs Medical Solutions, Erich Reinhardt, der »Financial Times Deutschland«. Der Markt für IT-gesteuerte Prozesse im Medizinbereich sei eines der stärksten Wachstumssegmente innerhalb der Medizintechnik-Branche. dpa

Merck will nicht zukaufen

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA hat seine Pläne für einen großen Zukauf für die Chemiesparte einem Pressebericht zufolge aufgegeben. Das Unternehmen habe das Projekt »Pegasus« zu den Akten gelegt, hieß es unter Berufung auf das Umfeld des früheren Projektleiters Bernd Reckmann. Die angestrebten Großakquisitionen hätten sich als zu teuer erwiesen. dpa

Erweiterte Femara-Zulassung

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Zulassung des Novartis-Medikaments Femara erweitert. Wie die US-Sparte der Novartis AG, Basel, mitteilte, wurde der Einsatzbereich von Femara bei der Brustkrebs-Therapie ausgeweitet. Bis spätestens 2009 soll das Medikament nun - auch dank der Erweiterung - die Milliardengrenze beim Umsatz erreichen. PZ

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