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Diabetes Typ 2

Apotheker helfen bei der Prävention

Apotheker spielen bei der Prävention von Diabetes eine wichtige Rolle. »Apotheker bieten als wohnortnahe Dienstleister beste Voraussetzungen, um an der Prävention von Typ-2-Diabetes mitzuwirken«, betonte Apothekerin Cynthia Milz, Sprecherin des Wissenschaftlichen Instituts für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG), anlässlich des Weltdiabetestags am morgigen Mittwoch.
PZ
13.11.2018
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Milz weist auf maßgebliche beeinflussbare Risikofaktoren hin: Übergewicht, Bewegungsmangel, Tabakkonsum und Bluthochdruck. Ernährungsumstellung, verbunden mit Gewichtsreduktion, mehr Bewegung und Tabakentwöhnung sind laut Milz wesentliche Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung des Typ-2-Diabetes. Viele Apotheken böten Blutzuckertests an. »Wenn jemand ein erhöhtes Risiko für Diabetes hat, beraten wir ihn gerne ausführlich. Denn mit regelmäßiger Bewegung, ausgewogener Ernährung und Nichtrauchen kann jeder Einzelne sein Risiko selbst beeinflussen«, erläutert Milz in einer Pressemeldung des WIPIG.

Neben der Diabetesprävention gehöre die Aufklärung und Beratung von Diabetes-Patienten zu den täglichen Aufgaben in Apotheken. In vielen Betrieben arbeite Fachpersonal für Ernährungsfragen. So könne die Apotheke Interessierten und Patienten in Fragen rund um eine gesunde Ernährung und Lebensweise direkt helfen.

Der Weltdiabetestag wird seit 1991 von der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) begangen. Seit 2007 ist er ein offizieller Tag der Vereinten Nationen. Der 14. November als Gedenktag erinnert an den Geburtstag von Frederick G. Banting, der gemeinsam mit Charles Herbert Best 1921 das lebenswichtige Insulin entdeckte. In Deutschland leiden 7,6 Millionen Menschen an Diabetes mellitus, 90 Prozent davon an Typ-2-Diabetes.

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