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Neues Infektionsschutzgesetz
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Apotheker begrüßen mögliche Sperrung von Covid-19-Zertifikaten

Im Hinblick auf den Entwurf eines neuen Infektionsschutzgesetzes (IfSG), das ab dem 20. März gelten soll, begrüßt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) die Möglichkeit des Robert-Koch-Instituts (RKI), digitale Covid-19-Zertifikate nachträglich sperren zu können. Zudem äußerte sich die ABDA auch zur geplanten Änderung bei der Maskenpflicht.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 14.03.2022  15:00 Uhr

Apotheker wollen Abweichungsverordnung beibehalten

Darüber hinaus äußerte sich die ABDA auch zu den Abweichungsmöglichkeiten zur Approbationsordnung. Am 3. Juli 2020 erließ das BMG erste Abweichungsverordnungen zu den Approbationsordnungen der Apotheker, Ärzte und Zahnärzte. Universitäten und praktischen Ausbildungsstätten wurde es ermöglicht, »bestimmte Ausbildungsinhalte sachgerecht an die epidemische Lage anzupassen« – wie etwa digitale Lehrformate oder teilweises Homeoffice während der praktischen Ausbildung. Die ABDA sieht aufgrund nach wie vor hohen Infektionszahlen und ungewisser Entwicklung dringenden Bedarf, diese Verordnung beizubehalten.

Weiterhin erscheine der ABDA die geplante Abschaffung der Möglichkeit, »allgemein in ambulanten Einrichtungen des Gesundheitswesens (wie z.B. Apotheken) eine Maskenpflicht vorzusehen«, überprüfungswürdig. 

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