Der Apothekenwald beherbergt eine gesunde Mischung aus Laub- und Nadelbäumen. / © Richard Kehr Pharmazeutische Großhandlung / Harry Lauber
Die Wiederbewaldung der Flächen im Harz sei eine Aufgabe von Dauer – doch nicht nur die Anzahl der Laub- und Nadelbäume sei inzwischen gestiegen, sondern auch die der teilnehmenden Apotheken, meldet der Richard Kehr Pharmazeutische Großhandel. Seit Juli seien weitere 25 Apotheken hinzugekommen, auf eine Gesamtzahl von 200.
Trockenheit, Hitze und Starkregen seien die Hauptherausforderungen des Waldes, weswegen man sich für eine Mischung aus widerstandsfähigen Laub- und Nadelbaumarten entschieden habe. Insgesamt seien rund 3200 zusätzliche Bäume gekauft worden.
2020 wurde das Projekt von einigen Apotheken, den Niedersächsischen Landesforsten (NLF) und dem Richard Kehr Pharmagroßhandel gestartet. Unter dem Motto »10.000 Bäume für den Harz« konnten innerhalb eines Jahres insgesamt 24.000 Bäume gepflanzt werden.
Das Gelände des Apothekenwaldes musste dann im Oktober 2022 um weitere 50 Hektar vergrößert werden. »Bis heute unterstützen Apotheken aus der Harz-Region und darüber hinaus die Initiative, sammeln Spenden, setzen Baumgutscheine ein und machen ihre Kundinnen und Kunden auf das Projekt aufmerksam«, heißt es in der Mitteilung.