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Apobank Analyse
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Apothekenübernahme kostet weniger

Nach einem deutlichen Anstieg der Kosten für die Übernahme einer Apotheke im Jahr 2018, sank der durchschnittliche Übernahmepreis im vergangenen Jahr um knapp 20 Prozent. Dies ist unter anderem auf gesundheitspolitische Rahmenbedingungen zurückzuführen, erklärte die Apobank.
AutorKontaktCharlotte Kurz
Datum 30.07.2020  17:02 Uhr
VOASG wichtig für die Entscheidung der Existenzgründer

VOASG wichtig für die Entscheidung der Existenzgründer

Für die Zukunft sieht Zehnich das Vor-Ort-Apothekenstärkungsgesetz, das im September erstmalig im Bundestag beraten werden soll, als wichtiges Zeichen, um Existenzgründern zu signalisieren, »welche Möglichkeiten sie haben, um die Apothekenbetriebe künftig weiterzuentwickeln und die Gesundheitsversorgung mitzugestalten«.

Einen Ausblick auf die Entwicklung in diesem Jahr wagt er ebenfalls: »Ob auch die Corona-Krise den diesjährigen Apothekengründungsmarkt negativ beeinflussen wird, können wir heute noch nicht gesichert sagen. Da eine Apothekengründung aber im Regelfall eine gewisse Vorlaufzeit hat, wird sich unserer Einschätzung nach die Pandemie zumindest in diesem Jahr nur moderat auswirken«, so Zehnich. Eines lasse sich aber jetzt schon sagen: Die Apotheker vor Ort haben während der Coronavirus-Zeit deutlich gezeigt, welchen zentralen Beitrag sie bei der Gesundheitsversorgung in Deutschland einnehmen, betont er. Von diesem Umstand könne das Berufsbild des niedergelassenen Apothekers sogar profitieren und möglicherweise die eine oder andere Entscheidung für eine eigene Apotheke begünstigen, so Zehnich.

Für die Analyse untersuchte die Apobank im Jahr 2019 rund 350 Apothekengründungen in anonymisierter Form.

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