Zwar bezeichnet der Apothekerverband Brandenburg die pharmazeutische Versorgung der Menschen in Brandenburg als stabil, trotzdem mussten in den vergangenen zehn Jahren in Brandenburg 10 Prozent der Apotheken dichtmachen. Mathias Braband-Trabandt, stellvertretende Geschäftsführer des Verbands, warnte in der »Märkischen Allgemeinen« vor einem Apothekensterben und der geplanten Erhöhung des Rabattes, den Apotheken den Krankenkassen für verschreibungspflichtige Arzneimittel gewähren müssen: »Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies faktisch eine von der Politik in Kauf genommene Leistungskürzung und Mehrbelastung.« Der Verband fordert deshalb eine Erhöhung der Vergütung und die Einführung des Studiengangs Pharmazie in Brandenburg.