Damit sich dieses neu erlernte Muster auf die Träume auswirkt, ist es wichtig, die Strategie einmal pro Tag durchzugehen und sich möglichst gut in der Vorstellung auszumalen. »Das sollte ich zwei Wochen lang täglich etwa fünf Minuten machen, aber nicht unbedingt vor dem Einschlafen«, rät der Schlafforscher. Motto: »Das Wach-Ich trainiert das Traum-Ich.«
Das Gute an dieser Methode: Nicht nur ein spezieller Traum kann sich so in Wohlgefallen auflösen, auch künftige Alpträume werden weniger und weniger belastend.
Eine Ausnahme sind dabei jedoch Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung. Für sie könnte sich das Trauma dadurch eventuell sogar verstärken: »Sie brauchen auf jeden Fall eine intensive therapeutische Begleitung«, sagt Schredl.