Pharmazeutische Zeitung online
Patientensicherheit 

AK Nordrhein und Westfalen-Lippe engagieren sich im CIRS-Netzwerk

Die Apothekerkammern Nordrhein und Westfalen-Lippe sind dem Netzwerk »CIRS« in Nordrhein-Westfalen (NRW) beigetreten. Mit CIRS, das für »Critical Incident Reporting System« steht, werden seit 2012 auf einer offenen Lern- und Berichtsplattform kritische Ereignisse und Risiken in der ambulanten und stationären Patientenversorgung erfasst.
Julia Endris
02.09.2019  14:58 Uhr

Ab sofort unterstützen die beiden Apothekerkammern die Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen in Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie die Krankenhausgesellschaft NRW im CIRS-Netzwerk bei der Weiterentwicklung der Patientensicherheit. Die Apotheker bringen ihre Beobachtungen bei Patienten sowie ihre Expertise zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) in die gemeinsame Lernplattform CIRS ein.

Die knapp 1.800 seit der Gründung eingestellten Berichtsfälle zeigen, dass sich CIRS-NRW zu einem wichtigen Instrument im medizinischen Risiko- und Qualitätsmanagement entwickelt hat. Es wird von den Menschen, die in der Patientenversorgung tätig sind, angenommen und sie lassen andere an ihren Erfahrungen teilhaben. Die aktive Nutzung ermöglicht Veränderungen und Verbesserungen in allen medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Jetzt können auch Apotheker in NRW zu Optimierungen anstoßen, vorhandene Berichte kommentieren und Ereignisse dokumentieren, um aus Fehlern zu lernen und zur  Patientensicherheit in NRW beizutragen. 

Mehr von Avoxa