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Honorarerhöhung
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9,50 Euro und die Frage der »Gegenfinanzierung«

Die Erhöhung des Fixums auf 9,50 Euro soll kommen, im Frühjahr will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eine entsprechende Verordnung auf den Weg bringen. Innerhalb der Koalition wird jetzt über die »Gegenfinanzierung« diskutiert. Gesundheitspolitikerin Tanja Machalet (SPD) erwartet, dass die Fixumserhöhung von der Finanzkommission Gesundheit eingepreist wird.
AutorAlexander Müller
Datum 05.03.2026  14:10 Uhr

Das Fixum soll eingepreist sein

Die SPD-Politikerin setzt aber ohnehin nicht auf regulatorische Schnellschüsse: Wichtig sei, die langfristige Finanzierung im Blick zu behalten. Die geplante Verhandlungslösung zwischen GKV-Spitzenverband und Deutschem Apothekerverband (DAV) sei hier ein wichtiger erster Schritt, so Machalet.

Ohnehin würden die Mittel im pDL-Topf (rund 550 Millionen Euro) nicht ausreichen, um den Finanzbedarf für die Honorarerhöhung zu decken. Deshalb schließt sich Machalet der Haltung Warkens an, zunächst auf die Ergebnisse der Finanzkommission Gesundheit zu warten. »Das Apothekenfixum muss und wird da auch eine Rolle spielen. Als SPD stehen wir zu der Vereinbarung im Koalitionsvertrag! Wir müssen jetzt nur noch über die Optionen und Möglichkeiten der Gegenfinanzierung sprechen.«

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