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Heuschnupfen und Sport im Freien – das kann klappen

 

Mit einigen einfachen Regeln können Pollen-Allergiker auch zum Frühlingsanfang Sport im Freien treiben, ohne befürchten zu müssen, dass die körperliche Anstrengung einen Schub auslöst. Darauf weist die Barmer heute hin. So sollten Betroffene vor dem Training ein Antihistaminikum einnehmen, rät Utta Petzold, Allergologin bei der Krankenkasse. Nach dem Sport ist Duschen für alle eine Selbstverständlichkeit, doch gerade Allergiker sollten besonders darauf achten, ihre Kleidung sofort zu wechseln und sich gründlich abzuduschen, so Petzold.

 

Bevor sie ins Freie starten, sollten Allergiker zunächst die Pollenflugvorhersage verfolgen. «Generell ist es sinnvoll, dass Allergiker ihre Trainingseinheiten an die Pollenbelastung anpassen», erklärt Petzold. Zudem sollten Heuschnupfen-Geplagte sich gründlich aufwärmen und zusätzlich eine Sportbrille tragen, um sich vor umherfliegenden Pollen zu schützen. Statt etwa an blühenden Bäumen, Wiesen und Feldern vorbeizujoggen, sollten Betroffene besser auf Workouts nach einem Regenschauer oder in Nadelwäldern setzen.

 

Kommt es trotz aller Vorkehrungen zu Reizhusten und -schnupfen, geschwollenen Augenlidern und Atemnot, sollte die Sporteinheit sofort abgebrochen werden, rät die Allergologin. Ohnehin sei es vor allem beim ersten Auftreten solcher Symptome während des Sports sinnvoll, ärztlichen Rat einzuholen. (cd)

 

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10.03.2017 l PZ

Foto: Fotolia/Dark Moon Pictures