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Halbjahreszahlen: Apobank mit durchwachsenem Ergebnis

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Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat im ersten Halbjahr 2016 einen Jahresüberschuss nach Steuern von 30,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind drei Millionen Euro oder rund 10 Prozent mehr als 2015.

 

Einen deutlichen Rückgang musste die Bank beim Betriebsergebnis vor Steuern hinnehmen. Mit 77,8 Millionen Euro lag es um rund 10 Millionen unter dem Vorjahresergebnis für das erste Halbjahr. Vorstandsvorsitzender Herbert Pfennig macht dafür das extrem niedrige Zinsniveau verantwortlich. Laut Pfennig hat die Bank diesen Rückgang erwartet. Pfennig: «Auch wenn wir Aufgrund des schwierigen Umfelds zunehmend Gegenwind bei unseren Erträgen verspüren, halten wir am Wachstumspfad in unserem Kundengeschäft fest.» Steigende Kundenzahlen und ein wachsendes Kreditgeschäft seien ein Zeichen für das Vertrauen der Kunden in die Apobank.

 

Nach eigenen Angaben hat die Apobank seit Jahresbeginn ihre Kundenzahl um 10.000 auf 406.000 ausgebaut. Die Zahl der Mitglieder stieg im selben Zeitraum um 500 auf rund 107.000. Der Kreditbestand legte um 700 Millionen Euro auf 28,5 Millionen zu. Die Gesamtkapitalquote stieg um 0,3 Prozent auf 26,4 Prozent.

 

Im zweiten Halbjahr erwartet Pfennig keine großen Veränderungen. Die Rahmenbedingungen blieben schwierig, daran werde sich bis zum Jahresende nichts ändern. Ziel sei es, einen stabilen Jahresüberschuss zu erwirtschaften, der Rücklagen und Reserven stärkt und eine konstante Dividende ermöglicht. (dr)

 

25.08.2016 l PZ

Foto: Fotolia/Stauke