Alkohol an Karneval: BZgA mahnt Verantwortung an |

Wer sich beim Trinken alkoholischer Getränke Zeit lässt und bei geselligen Runden regelmäßig pausiert, zeigt Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Alkohol. Zu einem solchen Verhalten rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich der bevorstehenden Karnevalszeit. Vor allem im Kneipenkarneval werde besonders viel Alkohol getrunken, entsprechend hoch sei das Risiko für Unfälle oder Gewalttätigkeit.
Um den gesundheitlichen und sozialen Gefahren durch zu hohen Alkoholkonsum vorzubeugen, empfiehlt die BZgA in einer Mitteilung, Alkohol in keinem Fall als Durstlöscher einzusetzen und beim Feiern vorwiegend und immer wieder nicht-alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Wer keinen Alkohol (mehr) trinken wolle, solle etwaige Angebote freundlich, aber bestimmt ablehnen und sich an Freunden und Bekannten orientieren, die keinen oder nur wenig Alkohol konsumieren. Trinkspiele und Flatrate-Partys seien grundsätzlich zu vermeiden, rät die BZgA. Ebenso wenig solle Alkohol bei Frust oder Traurigkeit getrunken werden.
«Erwachsene sind auch in der närrischen Zeit Jugendlichen ein Vorbild und sollten nur zurückhaltend Alkohol trinken», heißt es in der Mitteilung. Da sich der jugendliche Körper noch in der Entwicklung befinde, wirke das Zellgift Alkohol bei jungen Menschen schneller und schädlicher als bei Erwachsenen. Um die Jugendlichen zu schützen, sollten Erwachsene entsprechend dem Jugendschutzgesetz darauf achten, dass Spirituosen wie Wodka, Korn oder Rum oder spirituosenhaltige Mixgetränke nur an Volljährige abgegeben werden. An unter 16-Jährige darf generell kein Alkohol abgegeben werden. (com)
28.01.2016 l PZ
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