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COPD: Frühe Diagnose hilft

 

Menschen mit anhaltendem Husten und häufiger Atemnot sollten diese Beschwerden von einem Arzt abklären lassen, denn dahinter kann sich eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD: Chronic Obstructive Pulmonary Disease) verbergen. Dies empfiehlt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einer Pressemeldung zum heutigen Welt-COPD-Tag. Die Krankheit sei zwar nicht heilbar, aber eine Linderung der Symptome und Verlangsamung des Krankheitsverlaufs könnten umso besser gelingen, je früher die Behandlung beginnt.

 

Tabakkonsum ist der Risikofaktor Nummer Eins für die Lungenerkrankung. Daher empfiehlt die BZgA allen Rauchern den möglichst baldigen Rauchstopp, der zudem der wichtigste Schritt zur Behandlung einer COPD sei. Zudem seien Menschen vor Passivrauchen zu schützen. «Der beste Schutz vor einer COPD ist das Nichtrauchen», schreibt die BZgA.

 

Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa 13 Prozent der Erwachsenen über 40 Jahren an einer COPD. Die Hauptsymptome sind Auswurf, Husten und Atemnot (AHA-Symptome). In einem späteren Stadium kommt es häufig zu erheblichen Leistungsminderungen und lebensbedrohlichen Krankheitsschüben. (bmg)

 

18.11.2015 l PZ

Foto: Fotolia/ramzi hachicho