Attraktive «Apotheken-Rente» |

Immer mehr Apothekenmitarbeiter bauen sich ein zweites Standbein in der Altersvorsorge auf. Mehr als 18 000 Angestellte in Apotheken haben bereits einen Vertrag über die von den Tarifparteien ausgehandelte «Apotheken-Rente» abgeschlossen. In einer gemeinsamen Presseerklärung zeigten sich der Arbeitgeberverband Deutscher Apotheker (ADA) und die Apothekengewerkschaft Adexa mit dem bisherigen Zuspruch sehr zufrieden. Einen weiteren Schub erhoffen sich ADA und Adexa von dem neu eingeführten Unisex-Tarif. Vor allem für die vielen Frauen in den Apotheken sei es attraktiv, wenn sie dieselben Konditionen wie Männer bekommen. Bislang mussten Frauen wegen ihrer höheren Lebenserwartung mehr Geld für dieselben Leistungen bezahlen. Gleiche Bedingungen für Männer und Frauen müssen ab Januar 2013 alle Versicherungsunternehmen anbieten, nachdem der Europäische Gerichtshof es verboten hat, das Geschlecht als Risikofaktor für eine Altersversorgung heranzuziehen. Mit dem Angebot erfüllt die «Apotheken-Rente» diese Vorgabe schon jetzt. Die Initiatoren sind darüber froh: «Wir begrüßen es sehr, dass für den Gruppenvertrag der «Apotheken-Rente» bereits jetzt ein Unisextarif eingeführt wurde», sagen die Zweite Vorsitzende von Adexa, Tanja Kratt, und ADA-Chef Theo Hasse. Der ADA-Vorsitzende nannte die «Apotheken-Rente» eine «Erfolgsstory» und Kratt freut sich, dass es gelungen sei, bei der Altersvorsorge die Frauen in den Mittelpunkt zu stellen.» (dr)
13.02.2012 l PZ
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