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Apotheken-Bündnis
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Wie geht es weiter mit »Pro AvO«?

Das Apotheken-Bündnis »Pro AvO« war zu fünft gestartet (Wort & Bild, Noventi, Rowa, Gehe, Sanacorp). Inzwischen haben Noventi und Phoenix ein eigenes Joint Venture gestartet, um eine zweite App zu lancieren. Im PZ-Interview erklären Rowa-Chef Antonios Vonofakos und »Pro AvO«-Geschäftsführer Peter Menk, warum man zwei Plattformen aufbaut, wie die »apora«-Plattform für Apotheker funktioniert und wie es mit der Gehe weitergeht.
AutorKontaktBenjamin Rohrer
Datum 03.03.2021  18:00 Uhr
Was bedeutet der Gehe-Alliance-Zusammenschluss für »Pro AvO«?

Was bedeutet der Gehe-Alliance-Zusammenschluss für »Pro AvO«?

PZ: Kommen wir zur Gehe. Das Unternehmen ist Gründungsmitglied bei »Pro AvO«. In dem Joint Venture mit Walgreens Boots Alliance hat die Gehe aber den kleineren Anteil – und so sieht es derzeit ganz danach aus, als ob die Alliance bei der Gehe derzeit das Ruder in die Hand nimmt. Welche Auswirkungen hat das auf »Pro AvO«? Es ist schwer vorstellbar, dass Stefano Pessina und die Apotheken-Genossenschaft Sanacorp gemeinsam für die Vor-Ort-Apotheken kämpfen wollen…

Vonofakos: Die Gehe befindet sich im Wandel. Als fünf starke Gesellschafter gehen wir davon aus, dass wir Wege finden auch die neue Eigentümerstruktur der Gehe in die bisher gut funktionierende Zusammenarbeit zu integrieren.

PZ: Sie hatten ja auch mal kommuniziert, dass »Pro AvO« zur Genossenschaft werden soll. Besteht diese Absicht noch?

Vonofakos: Definitiv. Wir wollen die Apotheker weiterhin in die zukünftigen Erfolge von »Pro AvO« einbinden. Dazu peilen wir eine genossenschaftliche Struktur an, damit Apotheker direkt in die Entwicklung des Geschäftsmodells eingebunden werden können.

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