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Kritische Bewertung
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Werden bivalente Coronaimpfstoffe überhaupt gebraucht?

Einer der große Skeptiker der Zulassung der bivalenten mRNA-Boosterimpfstoffe, der US-amerikanische Molekularmediziner Professor Eric Topol zieht jetzt eine positive Bilanz zu diesem Impfstofftyp. Demgegenüber bleibt ein Kritiker der bivalenten Impfstoffe, der US-amerikanische Pädiater und Impfstoffentwickler Professor Paul A. Offit, skeptisch. Was haben uns diese beiden Experten zu sagen?
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 12.01.2023  14:30 Uhr

Kritiker und Pandemie-Müde ignorieren diese Daten

Trotz dieser Daten werden die angepassten Impfstoffe zu selten eingesetzt, beklagt Topol. Dies liege unter anderem an einer Pandemiemüdigkeit, an der Reaktogenität der Impfungen sowie an der Illusion, dass die Pandemie vorbei sei.

Nach Topols Meinung gibt es inzwischen mehr als ausreichend konsistente Beweise durch Labor- und klinische Studien, die den Vorteil des bivalenten Boosters gegenüber dem ursprünglichen Impfstoff als Booster belegen. Der Wissenschaftler betont noch einmal, dass er seinerzeit mit der Entscheidung der FDA, die bivalenten Impfstoff zuzulassen, nicht einverstanden war. Er habe aber die seitdem erhobenen Daten umfassend geprüft und seine Meinung dahingehend geändert, dass die FDA damals die richtige Entscheidung getroffen habe.

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