Schmerzen im Unterleib können verschiedene Ursachen haben. Treten starke Schmerzen über einen längeren Zeitraum auf, sollte Frau dem nachgehen. / © Getty Images/Olena Malik
Was aber besser ist: mit Frauenärztin oder Frauenarzt über die Beschwerden sprechen. Das gilt vor allem dann, wenn die Schmerzen im Unterleib regelmäßig über einen längeren Zeitraum auftreten und/oder den Alltag einschränken - etwa, weil der nur mit Schmerzmitteln zu meistern ist.
»Schmerzen sind ein wichtiges Signal des Körpers«, so Markus Haist, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärztinnen und Frauenärzte (BVF). Sie zeigen an, dass etwas nicht stimmt.
Arztgespräch, gynäkologische Untersuchung, bei Bedarf ergänzt um Ultraschall- und Laboruntersuchungen sowie Überweisung an ein Fachzentrum: All das hilft, um der Ursache auf die Spur zu kommen, was den Weg zu einer passenden Behandlung ebnet. Denn oft gibt es Möglichkeiten, die Schmerzen zu lindern - oder zumindest besser mit ihnen zu leben.
Je mehr Details der Arzt oder die Ärztin über den Schmerz erfährt, desto hilfreicher ist das, um eine korrekte Diagnose zu stellen. Der BVF rät betroffenen Frauen daher, einige Wochen lang ein Schmerztagebuch zu führen. Orientieren können sie sich dabei an folgenden Fragen: