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Arbeitsplan der EU-Behörde

Was die HERA als Gefahrenmelder alles plant

Insgesamt 1,3 Milliarden Euro kann die EU-Behörde HERA (Health Emergency Preparedness and Response Authority) im Jahr 2022 für die Prävention und Reaktion auf gesundheitliche Krisen ausgeben. In ihrem ersten Arbeitsplan geht es unter anderem um den Bereich Arzneimittel und Medizinprodukte.
Jennifer Evans
17.02.2022  15:30 Uhr

Seit September 2021 existiert die Behörde HERA, die sich bei gesundheitlichen Notlagen um die EU-Krisenreaktion kümmern soll. Zu ihren Aufgaben zählt außerdem, Bedrohungen und potenzielle Gesundheitskrisen zu antizipieren, um im Notfall schnell Medikamente, Impfstoffe oder andere medizinische Gegenmaßnahmen entwickeln, herstellen und verteilen zu können. Dazu steht ihr im Jahr 2022 ein Budget von 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Zwischen 2022 und 2027 sind es insgesamt 6 Milliarden Euro.

Sobald der HERA-Verwaltungsrat dem nun vorgelegten Arbeitsplan angenommen hat, kann die Behörde richtig loslegen. Ziel ist es, grenzüberschreitende Gesundheitskrisen zu erkennen sowie Schwachstellen und Abhängigkeiten anzugehen. »Auch weltweit wird sie als zuverlässiger Partner zur Krisenvorsorge im Gesundheitsbereich beitragen«, hebt die zuständige EU-Kommissarin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Stella Kyriakides hervor.

Neben der Bewältigung der Coronavirus-Pandemie hat sich die HERA unter anderem folgende Ziele gesetzt:

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