Wem der Umstieg von Alkohol auf Wasser trotz vieler guter Gründe schwerfällt, sollte sich Unterstützung holen. / © Getty Images/Freeman56
Was viele von uns in feuchtfröhlicher Feierlaune gern vergessen oder verdrängen: Alkohol tut unserem Körper nicht gut. Das Zellgift steht im Zusammenhang mit mehr als 200 verschiedenen negativen gesundheitlichen Folgen, heißt es von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). So erhöht Alkohol nicht nur das Risiko für Unfälle und Verletzungen, sondern auch für verschiedenste Erkrankungen, zum Beispiel:
Die Annahme, dass ein gelegentliches Glas Rotwein keinerlei Schaden anrichtet, ist übrigens ein Mythos. »Selbst geringe Mengen können das Risiko für verschiedenste Krankheiten erhöhen und damit die Gesundheit gefährden«, schreibt die DGE online.
»Ein Dry January – also der Verzicht auf Alkohol für den Monat Januar – bietet dem Körper die Möglichkeit, sich von den Belastungen durch regelmäßigen Alkoholkonsum zu erholen«, so Stephanie Eckhardt, Referatsleiterin Suchtprävention im Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Schon nach wenigen Wochen ohne Alkohol könne sich die Leberfunktion normalisieren und auch der Blutdruck sinke.
»Wie schnell sich aber gesundheitliche Effekte beim Alkoholverzicht einstellen und welche es konkret sind, ist individuell sehr verschieden«, so die Expertin. Einfluss hat neben Vorerkrankungen unter anderem, wie viel man zuvor getrunken hat.
Dass Krankheitsrisiken durch den Alkoholverzicht sinken, können wir nicht spüren. Es gibt aber Effekte, die man möglicherweise bemerkt: