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Mehr als gut riechen
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Warum der Geruchssinn so wichtig ist

Corona ist nur eine der möglichen Ursachen für Geruchsverlust, auch Krankheit oder Unfälle können das auslösen. Es beeinträchtigt das Leben stärker als viele denken: Was Riechen mit Gefühlen zu tun hat.
AutorKontaktdpa
Datum 03.08.2022  15:00 Uhr

Geruchsverlust: Auch die Nase kann trainiert werden

Was der Verlust des Riechens bedeuten kann, erlebt Hummel in der Klinik, die nicht nur Covid-19-Patienten sondern auch andere Betroffene behandelt: «Die Menschen verlieren soziale Kompetenz und manche werden unsicher», sagt er. Zweidrittel der Patienten, die seine Praxis wegen Riechverlusts aufsuchen, seien leicht depressiv. Doch nicht für alle Menschen ist das ein Problem. «Man kann auch ohne Geruchssinn gut durchs Leben kommen», sagt Hummel. Einer von etwa 1000 Menschen könne von Geburt an nicht riechen.

Patienten, die länger unter Riechverlust leiden, könne mit Riechtraining geholfen werden. Sie schnuppern Monate lang morgens und abends an vier Düften: Rose, Zitrone, Gewürznelke und Eukalyptus, weil die einen großen Teil des Riechspektrums abdecken.

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