Cumulonimbus-Wolken sorgen häufig für Gewitter und Hagel. / © Getty Images/Boy_Anupong
Rekordhitze und dann Abkühlung. Das geht laut Deutschem Wetterdienst (DWD) auch fast immer mit Gewittern einher. Für die kommenden Tage sind deutschlandweit zum Teil heftige Gewitter angesagt, dazu Starkregen, Windböen und punktuell auch Hagel. Und die Gewitter kommen häufig schneller, als man denkt. Allein die Wahrnehmung von Donner bedeutet, dass das Gewitter weniger als zehn Kilometer entfernt ist – dann sollte man umgehend Schutz suchen.
Sind es zehn Sekunden oder weniger zwischen Blitz und Donner, besteht laut Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) akute Lebensgefahr. Jetzt gilt es, sich dringend in Sicherheit zu bringen, am besten in einem festen Gebäude oder im Auto. Sich bei Gewitter draußen aufzuhalten ist lebensgefährlich. Ein Blitzschlag kann tödlich sein.
Zählt man die Sekunden zwischen einem Blitz und dem zugehörigen Donner und teilt die Zahl durch drei, weiß man laut DWD ungefähr, wie viele Kilometer das Gewitter entfernt ist. Besser also, man wird gar nicht erst überrascht. Dabei helfen die gängigen Warn-Apps:
Mit allen drei Apps lassen sich Warnungen vor gefährlichen Wettersituationen am eigenen Wohnort oder Standort einstellen. Warnwetter bietet darüber hinaus noch ein aktuelles Wetterradar mit sehr präzisen Prognosen, wohin sich Schlechtwettergebiete hinbewegen und wie stark Regen oder Hagel ausfallen könnten. Das erleichtert auch die Entscheidung, ob man jetzt das Auto bei einer Hagelwarnung sicher unterstellt oder nicht. Wer mag, kann außerdem eigene Wettermeldungen abgeben und die Daten der Messstationen so mit Augenzeugendaten anreichern.