| Johanna Hauser |
| 29.01.2026 08:00 Uhr |
Die Daten unterstreichen die ungünstige Auswirkung einer Anämie auf die chirurgischen Ergebnisse, resümieren die Forscher. Allerdings könne man dieser unkompliziert vorbeugen, sofern Diagnose und Behandlung rechtzeitig vor einem geplanten Eingriff erfolgen.
Die Gruppe regt an, künftig ein Multi-Medikamenten-Behandlungspaket aus Erythropoietin, intravenösem Eisen, Vitamin B12 und Folsäure bei Patienten mit Anämie oder Eisenmangel in Betracht zu ziehen. In Anbetracht der Dauer der eisenabhängigen Reifung von Erythroblasten zu differenzierten Erythrozyten von bis zu sechs Tagen sollten die Maßnahmen mindestens sieben, besser 21 bis 28 Tage vor der Operation begonnen werden.