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Rheumatoide Arthritis
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Völlige Schmerzfreiheit dank moderner Rheuma-Medikamente

Bei früher Diagnose und zielgerichteter Therapie kann heute ein Großteil der Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) in die Remission gelangen. Die vollständige Kontrolle der inflammatorischen Aktivität der chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankung, also Beschwerdefreiheit, ist heute anerkanntes Therapieziel. Dabei kann nach einiger Zeit sogar die Dosis reduziert werden. Ein komplettes Absetzen ist dagegen nicht möglich.
AutorKontaktChristiane Berg
Datum 27.09.2021  11:00 Uhr

Weniger und sanftere Operationen

Bis etwa zur Jahrtausendwende waren die Möglichkeiten, entzündlich-rheumatische Erkrankungen medikamentös effektiv zu therapieren, im Vergleich zur heutigen Zeit deutlich eingeschränkt. »Die Patienten litten unter schmerzhaften Schwellungen der Sehnen und der Gelenke, oftmals stellten sich Fehlstellungen von Händen und Füßen sowie fortgeschrittene Gelenkschädigungen ein«, berichtete auch Professor Dr. Hans-Dieter Carl, Nürnberg. »Mittlerweile dürfen wir erleben, dass diese Erkrankungen in vielen Fällen durch Medikamente so gut kontrolliert werden können, dass Betroffene keinerlei Krankheitssymptome mehr verspüren«, betonte auch Carl.

»Die Fortentwicklung der Arzneimitteltherapie der RA hat zum entscheidenden Wandel auch der operativen Rheumatologie beigetragen«, unterstrich der Orthopäde und Chirurg. Nicht nur, dass weniger operative Entfernungen von entzündlichem Gewebe oder Einsätze künstlicher Gelenke als noch vor 20 Jahren notwendig seien. Noch erfreulicher für die Patienten sei, dass sich durch die gute Krankheitskontrolle neue und auch gelenkerhaltende Operationstechniken erschlossen hätten, die früher undenkbar waren.

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