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Coronavirus-Krise
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Umsatzeinbruch in vielen Apotheken

Viele Apotheken, vor allem in Innenstadtlagen und Einkaufscentern, verzeichnen aktuell starke Umsatzverluste. Die Ausgangsbeschränkungen und Schließungen vieler Geschäfte reduzieren insbesondere die Laufkundschaft.
AutorKontaktCharlotte Kurz
Datum 22.04.2020  11:24 Uhr

Im Februar gab es noch Umsatzplus

Zu Beginn der Coronavirus-Krise hatten die Apotheken in Deutschland ihre Umsätze noch deutlich steigern können, wie die Presseagentur dpa heute mit Verweis auf die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts berichtete. Bereinigt um Preissteigerungen setzten die Apotheken demnach im Februar 6 Prozent mehr um als im gleichen Monat des Vorjahres. Das lag zwar deutlich über der langjährigen Veränderungsrate von 2,6 Prozent aber noch unter dem allgemeinen Zuwachs, den der deutsche Einzelhandel im Februar mit 6,4 Prozent verzeichnet hat.

Die Statistiker haben bei den Apotheken einen deutlichen Preisanstieg in den vergangenen Jahren registriert. Die Preise für rezeptfreie Medikamente kletterten demnach um 11,1 Prozent. Hier können die Apotheken frei kalkulieren. Die Rx-Arzneimittel wurden in der Fünfjahresspanne hingegen nur 2,7 Prozent teurer.

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