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Fehlinvestitionen bei Krankenkassen
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Stiftung Warentest legt riskante Investments offen

Jüngst waren etliche Krankenkassen wegen massiver Fehlinvestitionen in Anlagen und Immobilienfonds in die Schlagzeilen geraten. Laut einer Analyse von Stiftung Warentest waren besagte Investments viel zu riskant. Manche entsprachen demnach nicht mal formalen Regeln. Hier eine Übersicht über betroffene Kassen und Hintergründe.
AutorKontaktEv Tebroke
Datum 15.10.2026  16:20 Uhr
Warentest: »Investitionen in Bauprojekte eher unpassend«

Warentest: »Investitionen in Bauprojekte eher unpassend«

Laut Sozialgesetzbuch IV (SGB) dürfen Krankenkassen in begrenztem Rahmen auch Beitragsgelder investieren. Die Anlage muss aber sicher und liquide sein. Dies war in den vorliegenden Fällen offenbar nicht gegeben. Warentest zufolge sind Investitionen in Bauprojekte eher unpassend, da sich Verluste dabei nie ganz ausschließen ließen, gerade wenn die Projekte noch in einem sehr frühen Stadium sind. Dies sei bei einigen der Immobilienprojekte, in die das Geld der Krankenkassen floss, nicht der Fall, so Expertin Daum.

Diese Unternehmen haben laut Warentest in riskante Papiere investiert. Längst nicht alle Investoren in Verius-Papiere oder immobilien­besicherte Schuld­scheindarlehen sind demnach bekannt. Einige seien in Medien vorgekommen oder hätten sich der Stiftung gegenüber geäußert. Sie stehen unter Aufsicht des Bundes­amts für Soziale Sicherung (BAS), wenn nicht anders vermerkt:

Zuletzt hatten sich auch einige Versorgungswerke am Immobilienmarkt verzockt. Anfang des Jahres stand etwa die Bayerische Versorgungskammer (BVK) wegen riskanter US-Immobiliengeschäfte unter Druck. Auch das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin hat aufgrund von Fehlinvestitionen einen Verlust von knapp einer Milliarde Euro zu verkraften.

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