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Knieverletzungen
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So schützen sich Hobby-Fußballer 

Bloß kein Kreuzbandriss! Auch Hobbykicker und -kickerinnen wollen vermeiden, dass ihr Knie ihnen die Rote Karte zeigt. Was das Risiko für Knieverletzungen senkt - und was im Fall der Fälle zu tun ist.
AutorKontaktdpa
Datum 10.06.2026  11:00 Uhr

Wochen- oder sogar monatelang nur von der Seitenlinie aus zugucken: Verletzungspausen sind nicht nur für Profis ziemlich ärgerlich, sondern auch für Hobby-Fußballerinnen und -Fußballer. Die gute Nachricht: Sie können einiges dafür tun, um typischen Fußballverletzungen etwa an Kreuzband und Meniskus vorzubeugen - und zwar durch gezieltes Training.

Problematisch für das Knie ist eine X-Bein-Stellung, denn: »Viele schwere Knieverletzungen im Fußball passieren nicht durch Fouls, sondern durch abruptes Abstoppen, Landungen nach Sprüngen oder schnelle Richtungswechsel«, sagt Professor Dr. Frank Hildebrand, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Besonders kritisch wird es, wenn das Bein in diesen Situationen nach innen abknickt, also in eine X-Bein-Stellung findet. Sie belastet das Kniegelenk stark.

Sportlerinnen und Sportler können aber vermeiden, dass das Knie in diese ungünstige Position gerät - und zwar, indem sie auf die richtigen Übungen setzen. Die Deutsche Kniegesellschaft, die Teil der DGOU ist, hat mit »Stop X« ein kostenloses Trainingsprogramm entwickelt, das zum Aufwärmen ins Mannschaftstraining eingebaut werden kann. Man kann es aber auch individuell zu Hause durchführen.

Was genau Hobby-Kickerinnen und -Kicker trainieren sollten - und wie:

  • Mobilität: Eine gute Beweglichkeit, insbesondere auch der Hüfte, erlaubt kontrollierte und saubere Bewegungen. Beispiele für Übungen sind etwa Ausfallschritte oder Hüftöffner.
  • Kraft: Eine starke Muskulatur entlastet das Kniegelenk. Hilfreich sind zum Beispiel verschiedene Varianten der Kniebeuge.
  • Kontrolle: Unsaubere Bewegungen belasten das Knie besonders. Eine gute Stabilität von Hüfte, Rumpf und Beinen wirkt dem entgegen - und lässt sich etwa mit Gleichgewichtsübungen im Einbeinstand trainieren.
  • Elastizität: Um gut auf schnelle Richtungswechsel vorbereitet zu sein, ist es gut, Sprung-, Landungs- und Wendebewegungen zu üben.
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