Dennoch solle man in jedem Fall einmal zu seinem zertifizierten Hausarzt oder direkt zum Dermatologen gehen, empfiehlt Berking. Ärztinnen und Ärzte könnten dann das Risiko einschätzen und eine Empfehlung geben, in welcher Frequenz ein Screening angemessen ist. Je nach individuellem Risiko kann diese nämlich stark variieren. Menschen mit einem transplantierten Organ müssten möglicherweise alle drei bis sechs Monate ihre Haut überprüfen lassen.
Wie viele vielleicht wissen, sind auch Menschen mit einem hellen Hauttyp, Sommersprossen und vielen Muttermalen gefährdet. Personen, die oder deren Familie bereits Hautkrebs hatten, haben ein erhöhtes Risiko – genauso wie Menschen, die überwiegend draußen arbeiten. Auf diese müsse man sich konzentrieren, so Berking. Sie schlägt vor, diese Gruppen zu identifizieren und strukturiert mit einem Termin zum Screening einzuladen. »Die Straßenarbeiter, Bademeister, Dachdecker und Skilehrer« könne man so mit der Prävention erreichen.