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Hautkrebs
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Screening vor allem bei Risikogruppen sinnvoll

Das Hautkrebsscreening steht auf dem Prüfstand – zu gering seien die Vorteile für die Prävention. Eine Dermatologin spricht sich für das Screening aus, doch stärker auf Risikogruppen konzentriert.
AutorKontaktLina Müller
Datum 30.09.2026  16:20 Uhr

Wer gehört zu den Risikogruppen?

Dennoch solle man in jedem Fall einmal zu seinem zertifizierten Hausarzt oder direkt zum Dermatologen gehen, empfiehlt Berking. Ärztinnen und Ärzte könnten dann das Risiko einschätzen und eine Empfehlung geben, in welcher Frequenz ein Screening angemessen ist. Je nach individuellem Risiko kann diese nämlich stark variieren. Menschen mit einem transplantierten Organ müssten möglicherweise alle drei bis sechs Monate ihre Haut überprüfen lassen.

Wie viele vielleicht wissen, sind auch Menschen mit einem hellen Hauttyp, Sommersprossen und vielen Muttermalen gefährdet. Personen, die oder deren Familie bereits Hautkrebs hatten, haben ein erhöhtes Risiko – genauso wie Menschen, die überwiegend draußen arbeiten. Auf diese müsse man sich konzentrieren, so Berking. Sie schlägt vor, diese Gruppen zu identifizieren und strukturiert mit einem Termin zum Screening einzuladen. »Die Straßenarbeiter, Bademeister, Dachdecker und Skilehrer« könne man so mit der Prävention erreichen.

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