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Digitale Identität
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Redcare löst sich von Institutionskarte 

Versender Redcare will für eine schnellere TI-Anbindung die physische Institutionskarte durch eine digitale Identität an der Schnittstelle ersetzen. Dies sorge für Kundenvorteile bei der E-Rezept-Bearbeitung.
AutorKontaktPZ
Datum 22.04.2026  12:10 Uhr

Der Versender meldet heute den Umstieg auf die sogenannte HSM-B-Technologie, ein »Technologiesprung«, mit dem die Telematikinfrastruktur (TI) weiterentwickelt werde. Geschwindigkeit, Stabilität und Skalierbarkeit der Anbindung würden verbessert und am Ende auch Kosten gesenkt. Redcare bezeichnet den Schritt als »wichtige Grundlage für das weitere Wachstum im E-Rezept-Bereich«. Beteiligt sind demnach die Partner ehex und D-Trust (Bundesdruckerei).

Zentral ist, dass die bisher notwendige physische Institutionskarte durch eine vollständig digitale Identität der Apotheke im TI-Gateway ersetzt werden soll. Der TI‑Gateway ist eine zentrale technische Schnittstelle, über die Organisationen standardisiert an die TI angeschlossen werden.

Zugrunde liegt demnach die nächste Ausbaustufe der TI-Architektur im Rahmen der »gematik TI 2.0«. Mit dem Ausbau wolle man steigenden Anforderungen an Geschwindigkeit und Skalierbarkeit im digitalen Gesundheitsmarkt gerecht werden. Zunächst werde das Verfahren in einer Testphase erprobt, auf deren Basis der spätere breite Roll-out erfolgen solle.

Mit dem neuen Verfahren könnten E-Rezepte schneller vom Gematik-Server abgerufen und verarbeitet werden, schreibt Redcare. Der Zugriff für Kundinnen und Kunden bleibe unverändert, Wartezeiten würden reduziert. 

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