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Pro Generika-Diskussion
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Rabattverträge sollen bleiben

Darüber, dass Rabattverträge auch in Zukunft wichtig seien, war sich das Podium der Diskussionsrunde von Pro Generika zum Thema Arzneimittelversorgung mehr oder weniger einig. Allerdings ging die Meinung bei der Frage, wie viel Freiheit die Apotheker bei der Abgabe von Rx-Medikamenten haben sollten, weit auseinander. Reformen werden demnach zudem unter anderem bei den Vergaberechten benötigt. Diese müssten neue Kriterien wie Nachhaltigkeit und Resilienz beinhalten.
AutorKontaktCharlotte Kurz
Datum 24.11.2021  15:10 Uhr
Vergaberecht muss modernisiert werden

Vergaberecht muss modernisiert werden

Andreas Burkhardt aus dem Pro-Generika-Vorstand und General Manager für Deutschland und Österreich bei Teva, pochte eher auf ein Anreizsystem, das auf die Bedürfnisse der Unternehmen eingeht. Beispielsweise könnten fest veranschlagte Abnahmemengen eine Rolle spielen, um mehr Planungssicherheit zu haben. Subventionen seien nicht unbedingt das richtige Mittel, um Produktionen nach Europa zu verlagern oder um resilientere Produktionsketten aufzubauen. Zwar sprach sich neben Klemm auch Burkhardt für die Beibehaltung der Rabattverträge aus, allerdings würde derzeit derjenige gewinnen, der den schlankesten und günstigsten Produktionsprozess habe. Dieser sei aber nicht unbedingt ein Garant für Krisenfestigkeit. Denn wer etwa auf zwei Zulieferer setze statt auf einen, müsse mehr bezahlen und sei letztendlich nicht mehr wettbewerbsrelevant, so Burkhard.

Er spielte darauf an, dass das Vergaberecht künftig angepasst werden sollte. Auch Klemm erklärt, dieses Recht müsse modernisiert werden und Kriterien soweit angepasst, dass auch Unternehmen mit sicheren Lieferketten konkurrenzfähig blieben sowie ökologische Aspekte stärker berücksichtigt würden. 

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