Vorsicht vor betrügerischen E-Mails. / © Imago/imagebroker
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) warnt vor betrügerischen E-Mails, die den Anschein erwecken, vom BMJV oder vom Bundesamt für Justiz (BfJ) zu stammen. Empfangende sollten besonders aufmerksam sein, betont die Treuhand.
Zuvor waren demnach bereits Phishing-Mails wegen Verspätungszuschlägen im Namen des Bundeszentralamtes für Steuern (BZSt) im Umlauf, nun komme es zu Betrugsversuche unter falscher Identität des BMJV. Die Treuhand zählt auf, woran die betrügerischen Schreiben zu erkennen sind: Etwa seien sie häufig fälschlicherweise mit »Staatssekretärin« unterzeichnet. Zudem würden die Täter missbräuchlich das Logo des BMJV sowie den Flaggenstab verwenden, um den E-Mails einen offiziellen Anschein zu verleihen.
Als Vorwand dienen demnach oftmals angebliche Bußgelder, ausstehende Zahlungen oder dringende gerichtliche Vorladungen. Ziel ist, den Adressaten zum Anklicken von Links oder zum Öffnen von Dateianhängen zu verleiten.
Das BMJV betont, dass es niemals per E-Mail zur Zahlung von Geldbeträgen auffordert. Offizielle Bescheide würden in der Regel per Post zugestellt. Es wird geraten, bei verdächtigen Mails die Absenderadresse zu prüfen; offizielle E-Mail-Adressen des BMJV enden auf »@bmjv.bund.de«. Empfangende sollten keine Links in verdächtigen E-Mails öffnen.