Pharmazeutische Zeitung online
Rx-Versandverbot

Petition beim Bundestag veröffentlicht

Ab sofort kann eine Petition mit Ziel eines Rx-Versandhandelsverbots auf dem Online-Portal des Bundestags gezeichnet werden. 
Daniela Hüttemann
17.07.2019
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Initiator der Petition ist der Pharmaziestudent Benedikt Bühler, der bereits Anfang des Jahres eine ähnliche Petition auf dem dem Portal openPetition gestartet hatte. Mit einer größer angelegten Aktion hofft Bühler nun, die für das Quorum beim Bundestag nötigen 50.000 Stimmen deutlich zu überschreiten und damit ein klares Zeichen zu setzen.

Die Petition mit der ID 94089 kann online direkt beim Bundestag gezeichnet werden (einmalige Anmeldung für das Petitionsverfahren erforderlich), aber auch auf klassischem Weg per Unterschriftenliste oder Postkarte unterschrieben werden. Die Pharmagroßhändler Noweda und PharmaPrivat/Fiebig unterstützen die Aktion durch die Bereitstellung von Infoplakaten, Kopiervorlagen und weiteren Informationen, die heute in den Wannen der Großhändler ausgeliefert wurden.

Unterschriften, ob online oder offline, können ab sofort bis zum 13. August (23:59 Uhr) gesammelt und eingereicht werden. Apotheken sind aufgefordert, die Plakate sichtbar aufzuhängen und Unterschriftenlisten und Postkarten sowie Hinweise zum Datenschutz auszulegen. Klassische Unterschriften sind nur gültig, wenn Vor- und Nachname ausgeschrieben werden und die Adresse vollständig angegeben wird (Straße, Hausnummer, PLZ und Stadt). Alle Informationen sind auch auf Bühlers Website www.benedikt-buehler.de zu finden.

Wird das Quorum von 50.000 Unterstützern innerhalb von vier Wochen ab der Veröffentlichung auf der Bundestags-Website erreicht, wird der Petitionsausschuss des Bundestags öffentlich über die Petition beraten.

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