Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Debit-Kreditkarten
-
Neuer Zahlungstrend verursacht höhere Kosten in Apotheken

Viele Banken geben ihren Kunden derzeit Debitkarten von Visa und Mastercard aus. Für die Kunden hat das Vorteile, doch für die Händler fallen dadurch höhere Gebühren an. Die PZ hat sich umgehört, warum Debitkarten immer beliebter werden und was das für Apotheken bedeutet.
AutorKontaktAnne Orth
Datum 21.02.2023  13:00 Uhr

Einige Tausend Euro an Mehrkosten

Steht nun den Apotheken angesichts der zunehmenden Beliebtheit von Zahlungen mit Debit-Kreditkarten eine weitere massive Kostenbelastung bevor? »Für den Handel allgemein ist das ein großes Thema«, schätzt Michels ein. Grob geschätzt, fallen laut Michels derzeit für eine Apotheke pro Monat um die 200 bis 300 Euro an Gebühren für die Zahlungsabwicklung an. Künftig wären dann einige Tausend Euro pro Jahr an Mehrkosten wahrscheinlich. Allerdings werde dieser Prozess langsam vonstattengehen, denn die Debit-Kreditkarten werden erst nach und nach von den Banken angeboten. »Für die Apotheken ist dies trotzdem ärgerlich, denn sie haben wenig Möglichkeiten, die Mehrkosten durch höhere Preise an die Kunden weiterzugeben«, sagt der Treuhand-Experte und fügt hinzu: »Viele werden vermutlich in den sauren Apfel beißen und die teureren Karten akzeptieren, statt Kunden zu verprellen.«

Mehr von Avoxa