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Lambda-Variante

Neue Corona-Variante breitet sich in Lateinamerika aus

Die Weltgesundheitsorganisation hat die Corona-Variante Lambda (C.37) in ihre Liste der »Variants of Interest« aufgenommen. Damit steht der erstmals im August in Peru beschriebenen Virustyp unter besonderer Beobachtung.
dpa
PZ
16.06.2021  14:00 Uhr

Eine bisher vor allem in Lateinamerika auftretende Corona-Variante steht nun unter besonderer Beobachtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aufgrund ihrer Mutationen könnte die Virusversion mit dem Namen Lambda (C.37) möglicherweise ansteckender sein oder vom menschlichen Immunsystem schlechter bekämpft werden, berichtete die Genfer UN-Behörde in der Nacht auf Mittwoch. Belastbare Studien und gesicherte Erkenntnisse dazu lägen jedoch noch nicht vor.

Die Variante wurde erstmals im August 2020 in Peru identifiziert. In dem Land wurden seit April 81 Prozent aller analysierten Corona-Fälle Lambda zugeordnet. In Argentinien und Chile waren es in den vergangenen Monaten rund ein Drittel. Corona-Varianten werden von der WHO in zwei Kategorien einteilt: Varianten unter Beobachtung («Variants of Interest»), die zu gehäuften Fällen führen oder in mehreren Ländern auftreten. Dazu gehört Lambda. Eine Stufe höher stehen die besorgniserregenden Varianten («Variants of Concern»). Sie sind nachweislich ansteckender, schwerer bekämpfbar oder führen zu schwereren Erkrankungen. Darunter fällt etwa die Delta-Variante, wegen der die geplante Corona-Öffnung in Großbritannien verschoben wird.

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