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#MedSafetyWeek
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»Nebenwirkungen verhindern« als Motto

Bereits zum neunten Mal rufen Arzneimittelbehörden weltweit in der #MedSafetyWeek dazu auf, Verdachtsfälle von Nebenwirkungen von Arzneimitteln zu melden. Vom 4. bis 10. November beteiligen sich 104 Organisationen aus 91 Ländern an der internationalen Kampagne. Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) nimmt die Aktionswoche zum Anlass, um über die zentrale Rolle der Apotheken bei Fragen zur Arzneimittelsicherheit zu informieren.
AutorKontaktSven Siebenand
Datum 04.11.2024  10:00 Uhr

Rolle der Apotheken

Im Bulletin zur Arzneimittelsicherheit von PEI und BfArM meldet sich auch die AMK zu Wort. Sie nimmt die »MedSafetyWeek« zum Anlass, insbesondere Apotheker dazu aufzufordern, das vertrauensvolle, offene Verhältnis zu den Patienten zu nutzen und diese im Rahmen des Beratungsgesprächs angemessen zur Verträglichkeit ihrer Arzneimitteltherapie zu befragen. Zudem sollten Patienten motiviert werden, sich bei Auftreten möglicher Nebenwirkungen in (zeitlichem) Zusammenhang mit der Arzneimittelanwendung an die Apotheke vor Ort zu wenden.

Die AMK betont, dass Apotheker die letzte heilberufliche Instanz auf dem Weg des Arzneimittels vom Hersteller zum Patienten sind. Durch umfassende Beratung hinsichtlich einer wirksamen und sicheren Arzneimittelanwendung haben sie eine zentrale Funktion zur Gewährleistung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) und damit der Patientensicherheit.

Die Berufsordnungen der Landesapothekerkammern verpflichteten Apotheker konsequenterweise, ihnen bekannt gewordene Arzneimittelrisiken, einschließlich Nebenwirkungen und Qualitätsmängel von Arzneimitteln, an die AMK zu melden, heißt es in dem Bulletin. Die AMK-Berichtsformulare finden sich unter www.arzneimittelkommission.de. Weitere Informationen können den AMK-Flyern sowie dem Lernvideo »Arzneimittel sicherer machen!« entnommen werden, die auf der Website abrufbar sind.

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