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US-Studie
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Millioneneinsparungen durch Behandlungen in Apotheken

Leichtere Erkrankungen in Apotheken statt beim Arzt oder in der Notaufnahme behandeln zu lassen, entlastet das Gesundheitssystem erheblich. Zu dem Schluss kommt eine Studie, die sich auf den US-Bundesstaat Washington bezieht. Pro Fall schlagen demnach rund 278 US-Dollar weniger zu Buche.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 04.06.2024  15:30 Uhr

Plädoyer für Verschreibungsbefugnis

Die Ergebnisse der Studie unterstrichen die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Ärzte- und Apothekerschaft, heißt es weiter, gerade was besagte Verschreibungsbefugnis für Apothekerinnen und Apotheker betreffe. Im Rahmen ihrer Ausbildung würden sie in der klinischen Bewertung häufiger Krankheiten geschult. Sie berieten demnach regelmäßig bei Erkrankungen, die mit rezeptfreien Medikamenten behandelt werden können. Mit Verschreibungsbefugnis könnten sie dies ausbauen, wenn rezeptfreie Medikamente nicht ausreichten.

So könnten Versorgungslücken geschlossen und die Zugänge zur Gesundheitsversorgung erleichtert werden, betonte Akers. Dies gelte insbesondere für ländliche Gebiete oder zu Tageszeiten, zu denen ansonsten nur wenige Optionen zur Verfügung stünden. Dafür müsse ein größeres öffentliches Bewusstsein geschaffen werden.

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