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Werbeaktion der AKWL
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Mehr Trinkbrunnen, bitte!

Städte und Gemeinden sollen mehr öffentliche Trinkwasser-Spender einrichten, wo die Menschen gerade im Sommer direkt trinken oder ihre Trinkflaschen nachfüllen können. Das fordern die Ärzte- sowie die Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) aktuell in einer gemeinsamen Pressemitteilung. 
AutorKontaktPZ
Datum 01.08.2024  12:30 Uhr
Hitze kann Arzneimittelwirkung verstärken

Hitze kann Arzneimittelwirkung verstärken

Dehydrierung kann auch die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. »Arzneimittel gegen hohen Blutdruck können bei großer Hitze möglicherweise in ihrer Wirkung verstärkt werden, so dass der Blutdruck zu stark abnimmt und die Dosis unter Umständen von Arzt oder Ärztin angepasst werden muss«, betont Gehle. »Setzen Sie jedoch niemals eigenmächtig Ihr Arzneimittel ab und ändern Sie auch nicht selbstständig die Dosis.«

Vorsicht ist auch geboten bei der Einnahme von Psychopharmaka oder Medikamenten gegen Allergien oder Übelkeit: »Diese können in die körpereigene Temperaturregulation eingreifen und die Schweißproduktion einschränken. Dieser Abkühlungsmechanismus funktioniert dann nicht mehr richtig, und das Risiko für hitzebedingte Gesundheitsgefahren steigt.«

Vier Tipps für eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung

Wassertrinken ist nicht nur für die geistige, sondern auch für die körperliche Gesundheit essenziell. Es unterstützt die Nierenfunktion, fördert die Verdauung und hilft dabei, die Körpertemperatur zu regulieren. Ein gut hydrierter Körper ist insgesamt leistungsfähiger und widerstandsfähiger gegenüber Stress und Krankheiten. Gehle und Overwiening fassen zusammen: »Eine gute Hydration hilft dem gesamten Körper«.

Um im Alltag genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, haben die Ärzte- sowie Apothekerkammer Westfalen-Lippe vier Tipps parat:

  • Regelmäßiges Trinken: Erwachsene sollten täglich etwa 1,5 bis 2 Liter Wasser trinken, wenn nicht ein Arzt anderes verordnet hat. Bei hoher körperlicher Aktivität oder heißen Temperaturen kann der Bedarf höher sein.
  • Wasser griffbereit haben: Ein Glas Wasser auf dem Schreibtisch oder eine Wasserflasche unterwegs erinnern daran, regelmäßig zu trinken.
  • Auf den Körper hören: Durst ist ein Signal des Körpers, dass er Flüssigkeit benötigt. Es ist wichtig, Durst nicht zu ignorieren und rechtzeitig zu trinken.
  • Alternativen zu Wasser: Neben Wasser sind auch ungesüßte Tees und stark verdünnte Fruchtsäfte geeignete Flüssigkeitsquellen. Zuckerhaltige und koffeinhaltige Getränke sollten nur in Maßen konsumiert werden.

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