| Johanna Hauser |
| 02.10.2026 13:30 Uhr |
»Für die Kommunikation über Impfungen halte ich diese zusätzlichen gesundheitlichen Effekte durchaus für relevant – allerdings sollte immer deutlich werden, wie sicher die jeweilige Evidenz ist«, so Professor Dr. Barbara Rath, Vorsitzende der Vaccine Safety Initiative, Berlin, und Forschungsdirektorin an der University Marie et Louis Pasteur, Besançon Cedex, Frankreich.
Auch das Epstein-Barr-Virus, das Pfeiffersches Drüsenfieber verursacht und als wichtigster bekannter Risikofaktor der Multiplen Sklerose gilt, könnte künftig zu einem wichtigen Impfziel werden. Ein Vakzin könnte nicht nur akute Infektionen, sondern möglicherweise auch Folgeerkrankungen verhindern. Die Erforschung solcher Effekte steckt zwar noch in den Anfängen, könnte aber helfen, den gesundheitlichen Nutzen von Impfungen künftig umfassender zu verstehen.