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KI-Hunde mit Promi-Gesichtern
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Macht auf vier Pfoten

Robotik, KI und Satire – mit »Regular Animals« präsentiert Deutschland erstmals das Werk des Künstlers Beeple. Seine Installation zeigt, wie technologische Systeme unsere Wahrnehmung formen und kulturelle Bedeutung erzeugen.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 29.04.2026  13:30 Uhr

Die Neue Nationalgalerie in Berlin zeigt erstmals eine Arbeit des US‑Künstlers Beeple (Mike Winkelmann). Bei »Regular Animals« handelt es sich um eine Installation, in der Robotik, KI und digitale Kunst verschmelzen. Die tierischen Figuren mit den Köpfen prominenter Persönlichkeiten sind eine Allegorie soziopolitischer Machtstrukturen der Gegenwart.

Die autonomen Roboterhunde bewegen sich frei im Raum. Sie tragen einen hyperrealistischen Silikonkopf etwa von Elon Musk, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, Andy Warhol, Pablo Picasso oder Beeple selbst. Jede von ihnen sammelt über integrierte Kameras Bilddaten aus der Umgebung und lässt diese von KI-Systemen im Stil ihrer jeweiligen Persönlichkeit neu interpretieren. Anschließend drucken die Maschinen die algorithmisch erzeugten Bilder aus – und stoßen sie direkt aus ihrem Hinterteil aus.

Mit diesem Kreislauf aus Beobachtung, Verarbeitung und Ausgabe will Beeple vor Augen führen, wie stark unsere Wahrnehmung von Technologieplattformen geprägt ist. Mark Zuckerberg und Elon Musk besäßen Algorithmen, die kontrollierten, was wir sehen und wie wir die Welt wahrnehmen würden, kommentiert der Künstler selbst. »Und wenn sie eine Veränderung herbeiführen wollen, müssen sie weder bei der UNO lobbyieren noch vor den Kongress gehen – sie nehmen einfach eine Umgestaltung vor«, bemerkt er.

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