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SPD

Lauterbach will nicht mehr mit Spahn verhandeln

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Professor Karl Lauterbach verzichtet laut einem Medienbericht auf eine erneute Kandidatur für den Posten, um sich voll auf das Rennen um den Parteivorsitz zu konzentrieren. 
dpa
06.09.2019  16:22 Uhr

»Es passt nicht zusammen, dass ich in den Regionalkonferenzen für einen GroKo-Ausstieg werbe, weil die Große Koalition der SPD schadet, gleichzeitig aber für die Fraktion Gesetze mit Jens Spahn oder Anja Karliczek verhandele«, sagte der Gesundheitsexperte den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das sei unglaubwürdig. Deshalb will Lauterbach demnach bei den Vorstandswahlen am 24. September in der SPD-Fraktion nicht mehr antreten. Im Rennen um den Parteivorsitz tritt Lauterbach gemeinsam mit der Abgeordnete Nina Scheer an.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bedauert den Rückzug Lauterbachs aus der Fraktionsführung der SPD. «Für mich war er über viele Jahre ein kompetenter, verlässlicher und vertrauenswürdiger Verhandlungspartner«, sagte Spahn.

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