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Im April
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Lachgasverbot und kostenlose Lungenkrebs-Früherkennung

Mehr Geld im öffentlichen Dienst, strengere Regeln für Lachgas und eine USB-C-Pflicht für weitere Geräte: Was die Änderungen im April 2026 für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeuten.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 16.03.2026  13:30 Uhr

4,5 Prozent weniger Honorar für Psychotherapeuten

Für psychotherapeutische Leistungen gibt es ab April weniger Geld. Ab dem 1. April werden ihre Honorare um 4,5 Prozent abgesenkt.  Die Psychotherapeuten halten das für inakzeptabel und kündigen juristische Schritte an. Die Krankenkassen sprechen dagegen von einem angemessenen Kompromiss und verweisen auf die starken Honorarzuwächse der vergangenen Jahre.

Verpflichtende USB-C-Ladebuchse bei Laptops

Ab dem 28. April müssen in der EU angebotene Laptops verpflichtend einen USB-C-Ladeanschluss haben. Für Kleingeräte wie Smartphones und Handys gilt das bereits seit Ende 2024, für Laptops galt dagegen eine längere Übergangszeit. Auch Geräte, die eine höhere Leistung als die über USB-C möglichen 240 Watt benötigen, müssen den Anschluss zumindest als zusätzliche Buchse mitbringen.

Mehr Geld für Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Nach der Einigung zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern bekommen rund 925.000 Tarifbeschäftigte der Länder ab dem 1. April mehr Geld: Ihre Löhne steigen um 2,8 Prozent, aber mindestens um 100 Euro. Das gilt in 15 von 16 Bundesländern, da das Land Hessen getrennt verhandelt. Die nächste Erhöhung gibt es zum 1. März 2027.

Anbieterwechsel bei »Miles & More«-Kreditkarte

Für Kunden des Lufthansa-Bonusprogramms »Miles & More« endet die bisherige Kreditkarte: Die Karten der Deutschen Kreditbank (DKB) verlieren spätestens am 30. April ihre Gültigkeit. Wer weiterhin beim Bezahlen Meilen sammeln und seine gesammelten Meilen vor dem Verfall schützen will, muss auf die neue Kreditkarte der Deutschen Bank wechseln. Dafür ist allerdings ein neuer Antrag mit Bonitätsprüfung und persönlichen Angaben nötig.

Neue Pyrotechnik-Regeln in der Schweiz nach Brandkatastrophe

In der Schweiz darf in öffentlich zugänglichen Räumen ab 1. April keine Pyrotechnik mehr gezündet werden. Darauf einigte sich ein Gremium der Baudirektorinnen und -direktoren aller 26 Kantone. Sie zogen damit erste Lehren aus der Brandkatastrophe von Crans-Montana, bei der 41 Menschen ums Leben kamen und Dutzende verletzt wurden. Dort war in der Silvesternacht durch eine funkensprühende Partyfontäne Schaumstoff an der Decke in Brand geraten.

Warnhinweise gegen Mogelpackungen in Österreich

Weniger Inhalt zum gleichen Preis - Konsumenten in Österreich werden ab 1. April mit Warnhinweisen über schrumpfende Packungsinhalte informiert. Händler müssen ihre Kunden 60 Tage lang darüber aufklären, wenn die Füllmenge eines Produkts bei gleichbleibender Packungsgröße gesunken ist, und wenn der Preis nicht entsprechend reduziert wurde. Bei Verstößen drohen Strafen bis zu 15.000 Euro.

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