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Zentralafrika

Impfungen sollen Ebola-Ausbreitung eindämmen

Das lebensgefährliche Ebola-Virus verbreitet sich im Kongo in Zentralafrika weiter und die Nachbarländer sind alarmiert. In Uganda werden jetzt 1600 Helfer in Gesundheitszentren entlang der Grenze geimpft, kündigte dessen Gesundheitsministerin Jane Ruth Aceng an.
dpa
05.11.2018
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Aus Südsudan, Uganda und sogar dem Jemen seien bereits Ebola-Verdachtsfälle gemeldet worden, berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aber es habe sich in keinem der Fälle tatsächlich um eine Ebola-Infektion gehandelt. Fast zwölf Millionen Menschen seien an Grenzposten des Kongo bereits auf Anzeichen von Ebola geprüft worden. Dabei gab es 14 Verdachtsfälle, bei einem davon sei das Virus nachgewiesen worden.

Die WHO ist angesichts der steigenden Zahl der Fälle im Kongo alarmiert. Innerhalb einer Woche war das gefährliche Virus bei 32 neuen Patienten überwiegend in der Großstadt Beni und Umgebung nachgewiesen worden. Dort kämpfen Rebellen, was es Helfern schwer macht, Patienten schnell aufzusuchen, zu isolieren und ihre Angehörigen zu kontaktieren. Seit Anfang August bis 31. Oktober haben sich nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums 250 Menschen mit Sicherheit und weitere 35 wahrscheinlich mit dem Ebola-Virus infiziert. 81 Patienten seien gesund geworden, 180 Kranke gestorben.

Im Kongo haben bereits mehr als 25.000 Menschen den vielversprechenden experimentellen Impfstoff erhalten, darunter Angehörige von Kranken und deren Kontakte sowie medizinisches Personal. Seit dem Ausbruch hätten sich 25 Menschen angesteckt, die Kranke versorgt haben, und drei seien gestorben, so die WHO.

Foto: WHO/Sean Hawkey

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