»Es ist zu erwarten, dass weitere Verbesserungen der Impfquote für die erste und die vierte Dosis, insbesondere in Haushalten mit geringerem Einkommen und in Gebieten mit der höchsten Malaria-Prävalenz, zu einer entsprechend größeren Wirkung führen würden«, schreiben die Studienautoren.
Um Todesfälle zu dokumentieren, arbeiteten die Forscher mit einem Netzwerk aus mehr als 26.000 lokalen Berichterstattern, die Todesfälle in ihren Kommunen meldeten. Mitglieder des Forschungsteams besuchten die Familien der toten Kinder, um etwas über die Todesursachen zu erfahren. Zudem wurde sorgfältig überwacht, ob andere Maßnahmen, die die Sterblichkeit beeinflussen könnten, in Anspruch genommen wurden.
»Dabei zeigte sich, dass die Impfquote für andere Routineimpfungen, die Verwendung insektizidbehandelter Moskitonetze und der Zugang zur Gesundheitsversorgung in den Untersuchungs- und Vergleichsgebieten während des gesamten Evaluierungszeitraums vergleichbar waren«, heißt es in der Studie.
Die Wissenschaftler sehen es deshalb als erwiesen an, dass die Malaria-Impfungen etwa einen von acht Todesfällen durch Malaria im Untersuchungsgebiet verhindern konnten. »Die Ergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit, den Einsatz von Malaria-Impfstoffen in Gebieten Afrikas zu beschleunigen, in denen Malaria weiterhin eine der Hauptursachen für Kindersterblichkeit ist«, heben die Forscher in ihrer Studie hervor.