| Theo Dingermann |
| 13.02.2026 14:00 Uhr |
Im Vergleich zum US‑Szenario zeigen sich sowohl Parallelen als auch Unterschiede. Wie in den USA könnte die globale, zeitlich späte Detektion von Subklade K und der damit verbundene Antigen‑Mismatch zum verwendeten Impfstoffstamm ein zentraler Treiber für den auch in Deutschland beobachteten frühen und steilen Anstieg der H3N2‑Aktivität sein.
Anders als dies in dem Perspektiv-Beitrag aus den USA berichtet wird, liegen aus Deutschland bislang allerdings keine Hinweise auf eine dramatische Überlastung der pädiatrischen Versorgung oder außergewöhnlich hohe pädiatrische Mortalität vor. Vielmehr bewegen sich ARE‑ und SARI‑Indikatoren laut RKI überwiegend im oberen Bereich des saisonal Erwartbaren, wenn auch mit klaren Peaks in den jüngeren Altersgruppen. Anders als in den USA gibt es hierzulande keine allgemeine Empfehlung für eine Grippeimpfung für Kinder.