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Verbreitete Programmiersprache
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Gravierende Sicherheitslücke bedroht Millionen Webseiten

Weltweit bedroht derzeit eine gravierende Sicherheitslücke das Fundament vieler Webseiten und Onlinedienste. Im Fokus steht die verbreitete Programmiersprache PHP, auf der ein erheblicher Teil des Internets basiert.
AutorKontaktPZ
AutorKontaktdpa
Datum 21.10.2026  18:30 Uhr

Aus Sorge vor möglichen Angriffen nahmen Kommunen, Behörden, Universitäten und Krankenhäuser ihre Online-Angebote vorsorglich vom Netz. So schaltete etwa die Stadt Mainz mehrere Internetdienste ab, die Berliner Charité deaktivierte zeitweise ihre Website. Auch die Landesregierung Baden-Württemberg ging vom Netz. »Die Maßnahme dient dem vorsorglichen Schutz der Infrastruktur, bis die Entwickler die erforderlichen Sicherheitsupdates bereitstellen«, teilte das Staatsministerium der dpa mit.

Zeitweise fiel nach Informationen der PZ die Webseite der Gedisa aus. Laut Sicherheitsexperten gibt es zwei kritische Schwachstellen im Kern der Programmiersprache. Unter anderem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schlug Alarm und hat eine offizielle Cybersicherheitswarnung herausgegeben.

Endgeräte nicht betroffen

Das Risiko ist Sicherheitsexperten zufolge hoch: Angreifer könnten die Schwachstelle aus der Ferne ausnutzen, um Schadcode auf Servern auszuführen, Webseiten zu übernehmen, Daten zu stehlen oder weitere Cyberangriffe vorzubereiten. Details zu den Schwachstellen kursieren bereits, was die IT-Branche weltweit unter Druck setzt.

Für Nutzer besteht demnach kein unmittelbarer Handlungsbedarf, da die Sicherheitslücke Server und nicht Endgeräte betreffe. Indirekte Folgen seien jedoch möglich, etwa Ausfälle von Onlinediensten oder Datenabflüsse bei unzureichend geschützten Webseiten.

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